Sonntag, 24. Juni 2018
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Peter Gattaut

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Tännesberg. Das Oberpfalz-Festival in Tännesberg ist lange schon ein fester Bestandteil der Oberpfälzer Musikszene geworden. Am 28.07.2018 geht die beliebte Open-Air Großveranstaltung bereits in die 13. Runde. Mit  der „Spider Murphy Gang“ und der „Münchener Freiheit“ wurden zwei Hauptacts verpflichtet die viele Fans wieder an ihre Jugendzeit zurück erinnern werden.

Doch auch die heutige Jugend weiß durchaus die Kultsongs der 80iger zu schätzen. Damit die zahlreichen Fans beim Feiern nicht zu kurz kommen, haben die Veranstalter keine Kosten und Mühen gescheut und mit „Hier und Jetzt“, „Pam Pam Ida“ und „BBou“ weitere  „Hochkaräter“ im Vorprogramm verpflichtet. Für alle Fans die auf die legendären Hits zum Mitsingen  stehen, ist der 28.7. 2018 in Tännesberg ein „Muss-Termin“.

Auf dem Sport-Gelände wird das Oberpfalz-Festival erneut Einzug halten und mehrere Tausende Fans in ihren Bann ziehen (Beginn: 18 Uhr, Einlass: 17 Uhr). Eintrittskarten sind u.a. bei OK-Ticket. NT Ticket sowie Eventim im Internet und bei allen anderen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Alle weiteren Infos gibt es bei www.festival-taennesberg.de.

Seit über 40 Jahren ist die Spider Murphy Gang nicht nur auf allen deutschsprachigen Bühnen zuhause. Die erfolgreichste bayerische Band aller Zeiten, die bereits 2015 schon mal in Tännesberg gastierte (damals bei gefährlichen Unwetter mit Unterbrechungspause ), sorgte auch außerhalb der deutschen Grenze für Furore. Mit ihrem europaweiten Welthit „Skandal im Sperrbezirk“, der alleine in Deutschland 36 Wochen auf Platz 1 rangierte, kam 1981 der große Durchbruch.

Das dazugehörige Album „Dolce Vita“ hielt sich sogar 91! Wochen auf Rang 1 der deutschen Album- Charts. Mit „Schickeria“, Wo bist du“, „Ich schau´ dich an“, „Pfüati Gott Elisabeth“ und weiteren unzähligen Hits feierte die Spider Murphy Gang Anfang der Achtziger Jahre einen unaufhaltsamen Siegeszug.

Nach dem „Abschwappen“ der „Neuen Deutschen Welle“ wurde es um die acht „Vollblut- Rock´n Roller“ mit Frontsänger Günther Sigl und Gitarrist Barny Murphy zwar deutlich ruhiger, doch bei ihren Konzerten begeistern sie bis heute noch die Massen. In Tännesberg erwartet die Fans ein Querschnitt durch vier Jahrzehnte erfolgreiches Schaffen.

 

 Mit Bandleader Günther Sigl hat Oberpfalz-Festival Pressesprecher Peter Gattaut ein Telefoninterview durchgeführt:

Gattaut: Am 28.7. 2018 ist die Spider Murphy Gang bereits zum zweitem Mal beim Oberpfalz-Festival in Tännesberg zu Gast. Welche Erinnerung hast Du noch vom ersten Auftritt in Tännesberg 2015, als damals ein übles Gewitter die Veranstaltung abrupt unterbrach und die Besucher kurzfristig sogar in die Turnhalle und umliegenden Gasthäusern evakuiert werden mussten?

Günther Sigl: An dieses Konzert kann ich mich noch sehr gut erinnern, da war doch die EAV dabei. Nach der fast einstündigen Gewitter-Unterbrechung kamen wir dann auf die Bühne und haben ein tolles Publikum erlebt, das nicht nach Hause gefahren ist, sondern mit uns kräftig abgefeiert hat. Wahrscheinlich kam da der berühmte „Jetzt erst recht“-Effekt zum Tragen. Ich klopf´ auf Holz, dass es heuer in Tännesberg  besseres Wetter geben wird.

Gattaut: Mit „Skandal im Sperrbezirk“ kam 1981 der große Durchbruch. Wie hat dieser Nr.1 Hit eigentlich damals Euer Leben grundlegend verändert?

Günther Sigl: Natürlich haben sich ab da die Ereignisse überschlagen, aber was es für einen selber bedeutet, wird einem erst viel später bewusst. Immerhin leben wir ja noch heute davon, und ohne diesen Nr.1 Hit und die vielen darauffolgenden Charterfolge würde es uns ja schon lange nicht mehr in dieser erfolgreichen Form geben. Wir haben immer Wert darauf gelegt, eine gute Live Band zu sein und waren nie bestrebt, große Popstars zu werden. Die Neue Deutsche Welle hat uns damals mit hochgespült und der Nr.1 Hit „Skandal im Sperrbezirk“ war für uns natürlich wie ein Lotto-Sechser. Dass der Song zudem zuvor noch auf dem Index landete und im Radio nicht gespielt werden durfte, war mit Sicherheit für uns kein Nachteil. Sicherlich auch eine Erklärung dafür, dass unser Album „Dolce Vita“, wo der Song eben mit drauf war,  91 Wochen Nummer 1 in Deutschland war. Noch bedeutsamer aber für die Entwicklung der Band war BR-Radio und Fernsehmoderator Georg Kostya (gestorben 2011, “Aus meiner Rocktasche“, „Zündfunk Rockhouse“), der uns damals noch als englisch singende Band entdeckte und uns zum bayerischen Slang förmlich gezwungen hat (lacht). Ihm haben wir eigentlich unsere Karriere, wie sie letztendlich verlaufen ist, zu verdanken. Ein weiteres Kriterium glaube ich, ist aber auch unsere Bodenständigkeit. Wir sind eben keine verwöhnte Popstars die nur aus roten Bechern trinken wollen (lacht).    

Gattaut: Seit Oktober 2017 wird in Coburg  das Musical „A Spider Murphy Story“ aufgeführt. Aufgrund des großen Erfolges kommt es Ende Juli/Anfang August als Gastspiel auch nach München. In wie weit wart Ihr bei der Inszenierung des Musicals mit einbezogen? Ist es nicht ein ganz besonderes Gefühl ein Musical mit der selbst geschaffenen Musik erleben zu dürfen?

Günther Sigl: Natürlich ist das eine große Ehre für uns. Involviert waren wir bei der Entstehung des Musicals nicht, denn es ist ja eine eigene Geschichte, die dort erzählt wird und hat mit dem Werdegang der Band  nichts zu tun. Selbstverständlich hat man bei uns angefragt, da ja unsere Songs dort gespielt werden. Bei der Premiere in Coburg war ich eingeladen und habe zum Schluss noch eine kleine Zugabe gegeben. Das Musical läuft sehr erfolgreich, bisher war es immer ausverkauft, wir hoffen natürlich dass es auch in München so gut ankommt. Ich kann es nur wirklich jeden Spider Murphy Gang Fan empfehlen, neben den bekannten Hits gibt es nämlich auch einige unbekanntere Stücke zu hören.  

Gattaut: Ihr seid nicht nur in Tännesberg gemeinsam mit der Münchener Freiheit auf der Bühne. Immer öfters kann man beide Bands Live im Doppelpack erleben. Gibt es da eine besondere Verbindung oder Freundschaft zwischen den Bands?

Günther Sigl: Ja mei, wir kennen uns halt schon ewig (lacht). Die allererste Platte (die war noch in englischer Sprache) von uns hat Ex-Bandleader Stefan Zauner damals als Toningenieur abgemischt. Mittlerweile haben wir auch dasselbe Management, und so ist es ganz normal, dass man sich gelegentlich mal trifft und in letzter Zeit auch öfters im Doppelpack auf der Bühne steht. Außerdem hat die Mischung Münchener Freiheit/Spider Murphy Gang einen ganz besonderen Reiz, Ihr werdet es ja in Tännesberg Live erleben.

Gattaut: Ist ein Ende des Bühnenschaffens in Sicht oder wird vielleicht sogar 2027 das 50 jährige Bestehen der Spider Murphy Gang gefeiert?

Günther Sigl: Ich kann mir zurzeit nichts anderes vorstellen. Wenn alles gesundheitlich passt, wird es wohl darauf hinauslaufen. Da unser Tournee-Kalender ja nicht so voll gestopft ist, dass wir jeden Tag unterwegs sind, haben wir auch genug Zeit zur Regeneration und ab und zu gönnen wir uns auch schon mal eine kleine Auszeit.

Gattaut: Was macht Günther Sigl in seiner Freizeit, wie lädst Du Deinen Akku wieder voll? 

Günther Sigl: Jeder Tag ohne Tournee startet bei mir mit einer Tasse Cappuccino und gemütlichen Zeitungslesen. Wenn ich nicht „Power-Walking“ betreibe, was schon mal öfters vorkommt, dann erwische ich mich dabei, wieder zur Gitarre zu greifen. Ich habe damals mit 15 Jahren für 40 DM von meinen Vater die erste „Klampfe“ bekommen, und seitdem bin ich dem Instrument restlos verfallen (lacht). Für mich ist es aber auch eine Art Entspannung, einfach auf den Teil verschiedene Sachen auszuprobieren. Aber ich muss mich natürlich auch als TV-Sport und Serien-Fan (u.a. „Dahoam is Dahoam“) outen. Gestern z.B. habe ich mir alle drei WM-Spiele Live im Fernsehen in Folge angesehen.

Gattaut: Welchen Ratschlag oder Lebensphilosophie kannst Du Euren Fans und unseren Lesern mit auf den Weg geben?

Günther Sigl: „Take it easy, altes Haus“, nein Schmarrn, natürlich kann man das auch auf Deutsch hinbekommen. Nehmt nicht alles Unwichtige so wichtig, aus vielen unbequemen Situationen kommt man dann doch wieder irgendwie heraus, und eine Portion Gelassenheit hat auch noch keinen geschadet. Wir freuen uns auf Tännesberg und werden dann auch extra Deinen Lieblingstitel spielen.

Gattaut: „Zwoa Zigarettn“, danke Günther, einen größeren Gefallen könnt Ihr mir gar nicht machen, da werden Erinnerungen der Jugendzeit wieder wach (lach).

Mittwoch, 13.06.2018 - 20:57

Die Seer kommen nach Regensburg

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Regensburg. Die Seer kommen am Dienstag, den 31. Juli, zum Piazzafestival nach Regensburg - Großes Open-Air im Gewerbepark.

Freitag, 01.06.2018 - 22:18

CHRIS TALL erorberte Hof - Interview

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Chris Tall betrat, wie er später selbst dem Publikum mitteilte, die Bühne in der ausverkauften Hofer Freiheitshalle mit einem mulmigen Gefühl. Zwar waren vor zwei Jahren auch viele Menschen vor Ort, aber gefühlt wollte der Funke zu den Zuschauern nicht so richtig überspringen. Zumindest empfand es Chris Tall damals so. Damit hatte der sympathische Comedian in diesem Jahr nicht die geringsten Probleme.

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Waldsassen. Markus Engelstädter präsentiert am 13.07.2018  „THE MAGIC OF QUEEN“ als atemberaubendes Sommer-Open-Air in den NEUEN GÄRTEN von Waldsassen.

Montag, 28.05.2018 - 23:00

Fan Alex traf sich mit Nena

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Ensdorf/Regensburg. An diesem Abend wird sich der 29-jährige Alexander Schubert aus Ensdorf wohl immer wieder gerne zurück erinnern. Der seit Geburt an spastische Tetraparese und Tetraplegie leidende, lebenslustige Rollstuhlfahrer ist nicht nur ein leidenschaftlicher „PUR“ Fan(die er auch schon 2x Live treffen konnte), sondern auch ein sehr begeisterter Anhänger von Nena.

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Regensburg. Nena kann es eben immer noch! In einem atemberaubenden Konzert begeisterte sie mit zehnköpfiger Band (darunter auch ihre beiden Kinder Larissa und Sakias) die zahlreichen Besucher in der Regensburger Donau-Arena. „Nichts versäumt“ so heißt die aktuelle Tour der Pop-Ikone, die nicht nur in Deutschland, in über 40 Jahren Bühnenpräsenz, Musikgeschichte geschrieben hat. Die fünffache Familienmutter hat an Power und Durchschlagskraft wahrlich nichts eingebüßt, im Gegenteil, sie wirkte rockiger als je zuvor.

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Regensburg. 15 Jahre gibt es ihn nun schon. Den schrulligen, wortkargen aber zweifelsohne unvergleichbaren Allgäu-Kommissar Kluftinger aus Altusried. Seine beiden Erschaffer Volker Klüpfel und Michael Kobr sind zurzeit mit ihrem Jubiläumsprogramm „Sinn des Lesens“ in ganz Deutschland auf Autorenlesung.

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Tännesberg. Er ist ein waschechter Oberpfälzer (Wolfsbach bei Ensdorf) und sein Heimat-Dialekt ist sein absolutes Markenzeichen. Der Erfolgsrapper „BBou“ (Boarischer Bou) wurde erst kürzlich vom bayerischen Ministerpräsident Söder mit dem Bayerischen Dialektpreis für die Region Oberpfalz ausgezeichnet.

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Amberg. Der Saal war zwar nicht bis zum letzten Platz gefüllt, aber Chris Boettcher freute sich sehr, dass die Stimmung im Amberger Congress Centrum (ACC) außerordentlich gut war und die Zuschauer, die vor Ort waren, ihren Heidenspaß mit seinem neuem Programm „Freischwimmer“ hatten.

Mittwoch, 18.04.2018 - 10:04

Nena rockt die Donau-Arena

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Regensburg. Nena kommt endlich wieder in die Oberpfalz. Die Pop-Ikone, die einfach augenscheinlich nicht älter wird, gastiert am 15. Mai in der Regensburger Donau-Arena(Beginn 20 Uhr).

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